Unsere Paten Orang-Utans

fansfornature hat in den vergangenen Jahren verschiedene indonesische Auffangstionen und Tierrettungsprojekte unterstützt. Immer da wo Regierungsprogramme oder die großen bekannten Organisationen aufgrund Ihrer Größe und Struktur Lücken hinterließen, hat fansfornature Soforthilfe geleistet.

Einen in einer Auffangstation lebenden Orang-Utan interessiert es nicht das er seine Medikamente oder Nahrungs- mittel nicht bekommt weil einfach die Erfordernisse der Bürokratie nicht gegeben sind. Die Unterstützer von fansfornature haben in den vergangenen Jahren durch Ihre Patenschaften immer wieder Versorgungslücken geschlossen durch die es den Primaten in den Auffangstationen schlecht ergangen wäre. Jede einzelne Patenschaft hat ein Orang-Utanleben gerettet.

Künftig werden die Gelder aus den Patenschaften der ausgewilderten Primaten größten Teils dazu dienen den natürlichen Lebensraum der Orang-Utans zu erhalten, zu bewachen und auszubauen. Das größte Problem bei der Auswilderung der Primaten ist es zur Zeit überhaupt noch geeignete Auswilderungsgebiete zu finden. Unberührter Regenwald auf Borneo ist flächendeckend quasi nicht mehr vorhanden. Mit der Unterstützung durch die Gelder unseres Patenschaftsprogramms, wird unsere indonesische Stiftung „Alt Foundation“ das Auswilderungsgebiet am Mount Meratus bewachen. Wir bewirtschaften hier absofort das Camp Meratus und verwalten 1000 Hektar Primärregenwald die unmittelbar neben einem Auswilderungsgebiet liegen das dringend unseren Schutz benötigt. Durch die Gelder unseres Patenschaftsprogramms wird das Camp Meratus wieder aktiviert und die Finanzierung von 4 Rangern sichergestellt, die das Schutzgebiet und das Auswilderungsgebiet vor illegaler Abholzung und Wilderei sichern. Weiterhin wird fansfornature nach Wegen suchen primäre Regenwaldflächen am Mount Meratus langfristig als Lebensraum für die Primaten zu schützen.

POPI

ca. 11 Monate, ein Mädchen

Beschlagnahmung : COP und die Polizei hatten einen Hinweis bekommen und fuhren in das Dorf Sempayau im Sangkuriland District / Ost Kutai . Direkt neben einer Palmölplantage wurde das Baby gefunden, die Mutter hatte es angeblich zurückgelassen (was niemals passieren würde!). Als Popi am 20 September 2016 auf die COP Station kam, war sie vielleicht acht Wochen alt, hatte noch keine Zähne und war nur am weinen. Popi kam zu einer menschlichen Ersatzmutter. Das kleine Mädchen wurde von der Ersatzmutter und zwei Tierärzten 24 Stunden betreut. Popi wächst heran und arbeitet mit allen Mitarbeitern der Station (nicht mehr nur mit ihrer Ersatzmutter) Popi geht in den Wald , lernt klettern und weint nicht mehr so viel. Popi muss nicht mehr in der Klinik schlafen!

FEMMIE

ca. 2 Jahre, ein kleines Mädchen

Femmie wurde 2016 nach einer langen Beobachtungsphase in Zusammenarbeit mit der nationalen Polizei gerettet. Femmie war einer von fünf Orang-Utans die in den Gurung Leuser (Gegend auf Sumatra) eingefangen wurden. Die Tierhändler versuchten, diese Tiere zu verkaufen. Femmie wurde kurz vor Übergabe an Ihren Käufer an der Busstation Rambutan in Jakarta von Jaan und der Polizei beschlagnahmt. Einer der Tierhändler wurde verhaftet. Zwei Tage später wurden die vier anderen Orang Babies in Medan Sumatra beschlagnahmt, wo es dem JAAN-Team auch gelang, den zweiten Tierhändler zu verhaften. Sie wurde nach Cikananga gebracht, wo sie noch heute lebt. Femmie ist ein Sumatra Orang-Utan und sie wartet auf einen Platz im Rehabilitationscenter SOCP im Norden Sumatras. Die Vier in Medan beschlagnahmten Tiere sind sofort in diese Station gebracht worden. Besonders der Handel mit Tieren aus Sumatra nimmt wieder sehr zu.

AMBON

ca. 27 Jahre , ein stattlicher Mann

Ambon kam im April 2015 in die COP Station, um eine zweite Chance zu erhalten. Er hat einen eigenen Charakter, er mag keinen Lärm. Ambon ist ein wahrer Riese. Die Mitarbeiter der Station können ihn direkt füttern, er ist nicht aggresiv, und bleibt immer ruhig. „Seine Geschichte ist so traurig“, sagt Reza Kurniawan der Manager der COP Station. Das Problem: Ambon ist vertraut mit Menschen, was es sehr schwierig macht, ihn jemals wieder auszuwildern. Ambon möchte einen echten Baum zum Raufklettern. Wird es möglich sein, Ihn in seiner verbleibenden Zeit aus dem Stahlkäfig zu befreien, den Käfig der ihn sein Leben lang hinderte, sich frei zu bewegen?

MEMO

ca. 16 Jahre, eine erwachsene Frau

Memo hat sich bei Menschen mit Hepatitis B angesteckt. Sie wird Ihr Leben in einem Käfig verbringen müssen. Sie wurde am 5. Januar 2011 in einer Holzkiste gefunden. Ihr Besitzer fuhr mit Ihr jeden Tag auf dem Motorrad durch die Stadt. Memos einziger Freund war ein anderer gefangener Makake. Am 10. März 2011 wurde Memo befreit und kam am 11. April 2011 in die COP Station. Memos trauriges Leben wird nur von den Mitarbeitern der Station verbessert, die ihr Futter und etwas Abwechslung bringen.

JACKO

ein inzwischen erwachsener Mann

Jacko wurde 2014 aus einer Privatvilla in Puncak/Bogor befreit. Er hauste in einem kleinen Käfig aus Bambus und Draht. Jacko konnte seine Umwelt nicht sehen und er lebte in seinen eigenen Ausscheidungen. Es war nicht möglich, den Käfig zu reinigen. Als Jacko bei seiner Rettung ruhig gestellt wurde, waren die Retter geschockt, sein eigentlich rötliches Haar bestand praktisch aus schwarzen Dreadlocks mit Unmengen an Parasiten. Jacko hat fürchterlich gestunken und war bis auf die Knochen abgemagert. Im ASTI Center auf Java wurde er gewaschen und versorgt. Hier lebt er noch heute. Mittlerweile ist er zu einem wunderschönen stattlichen Orang-Utan herangewachsen.

Aus organisatorischen Gründen bitten wir die aktuellen Paten sich bitte bei uns zu melden unter:
info@fansfornature.org